Sie sind hier: Startseite » Service » Gesunder Schlaf

Sind Daunendecken auch für Allergiker geeignet?

Eine weitere oft gestellte Frage ist folgende: “Ist es möglich, das Allergiker, insbesondere Hausstauballergiker, Daunendecken benutzen können oder ist es ihnen von vornherein völlig verwehrt in einer hochwertigen Daunendecke zu schlafen?“

Zunächst ist es wichtig zu klären, was eigentlich die Allergie auslösenden Stoffe sind, wodurch Atemnot, tränende Augen und Schnupfen ausgelöst werden. Denn nicht wie weit verbreitet angenommen, ist die Milbe selbst der Allergenträger, sondern deren Ausscheidungsprodukte. Um überleben zu können, müssen sich Hausstaubmilben ernähren und dies tun sie von menschlichen Hautschuppen. Federn und Daunen zählen also nicht zu deren Nahrungsquelle. Die meisten Hausstaubmilben im Wohnbereich befinden sich in den Matratzen selbst und nicht wie oft angenommen in Bettdecken und Kopfkissen. Dies konnte in Langangelegten Studien sehr gut nachgewiesen werden. Da unsere Produkte mit Staub und somit auch Hautschuppen dichten Überzügen verarbeitet wurden erfüllen sie die hohen Ansprüche an Allergiker geeigneter Bettwaren.

Des weiteren muss man die Herstellung der Produkte betrachten. Erstens ist es wichtig, dass die verwendeten Daunen keine Milben oder Staubpartikel von vornherein mit in die Bettdecke bringen. Zum zweiten ist es wichtig, dass das Inlett Staub- bzw. Daunendicht ist, damit keine Allergene (Allergie auslösende Fremdteilchen) die Bettdecke verlassen können. Unsere Produkte erfüllen gleich beide Aspekte. Zum einen werden die Rohdaunen bereits bei der Aufarbeitung sterilisiert und zum Anderen verwenden wir in unseren Produkten ausschließlich Inletts welche nach dem Standard der europäischen Bettfedern- u Bettwarenindustrie zertifiziert sind. Dieses Zertifikat „NOMITE“ (keine Milbe) garantiert eine Federn u Daunendichte Bettdecke.

Es ist eindeutig erwiesen, das

  • Bettfedernantigene (Keratin) als eigenständige Antigene nur von untergeordneter Bedeutung in der Auslösung allergischer Erkrankungen sind.
  • Federkissen und Federdecken keine Herde für besondere Mengen von Hausstaubmilben darstellen, diese halten sich in synthetischen Materialien mindestens in gleicher Intensität auf.
  • Ein zusätzliches Einhüllen lässt den Belastungsgrad durch Kissen und Decken gegen Null gehen.
  • Die eigentlichen Herde für die Hausstaubmilbe sind unverändert im Bett des Patienten zu lokalisieren, hier kommen Matratzen als Hauptherd in Betracht.

Folglich sollte die Empfehlung: prinzipiell aus dem Schlafzimmer des Patienten mit einer Atemwegskrankheit federnhaltige Decken und Kissen zu entfernen, aus der Weiterbildungsliteratur der Medizin gestrichen werden.

Was können sie dennoch tun, um einen Milbenbefall Ihrer Betten zu verhindern:

  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer und Ihre Zudecken regelmäßig und intensiv.
  • Damit reduzieren Sie die Feuchtigkeit im Raum und in den Bettwaren und schaffen ein milbenunfreundliches Klima.
  • Lassen Sie die Bettwaren nicht überaltern, tauschen Sie sie rechtzeitig aus.